Jahreszeiten

Es wird Zeit!

Die Abschlusskonzerte unseres Projekts im Sommersemester stehen vor der Tür.
Wir freuen uns, wenn Sie sich die Zeit nehmen, einem unserer Konzerte zuzuhören.

Herzliche Einladung:

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Außerdem besteht im Rahmen der 2. Freiburger Chornacht die Möglichkeit, bereits einen Vorgeschmack auf das Programm unserer beiden Konzerte zu bekommen.
Unsere Auftritte bei der Chornacht:

Samstag, 14. Juli, 19:45 Uhr, Kartoffelmarkt
Samstag, 14. Juli, 22:45 Uhr, Schwarzes Kloster

Die Jahreszeiten und ChorPLUS

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Das Sommersemester 2017 bildet den Auftakt zu „ChorPLUS“. Das ist unsere neue Reihe, in der wir Vokalmusik mit anderen Kunstformen und Sinneswahrnehmungen verbinden wollen. Dazu widmen wir uns zunächst in einer kulinarischen Synästhesie dem Thema der Jahreszeiten. Der Jahreskreis wird mit Stücken von Clément Janequin, Johannes Brahms, Fanny Hensel, Francis Poulenc und weiteren Komponisten musikalisch durchlaufen, und wir setzen uns dabei mit dem zyklischen Werden und Vergehen sowohl der Natur als auch des Menschen auseinander.

Erste Probe:
Donnerstag, 27. April, 20:00 – 22:00 Uhr
KHG Freiburg, Lorettostraße 24, Großer Saal

Da wir auf stimmliche Ausgewogenheit achten, können momentan vor allem nur Tenöre und Bässe aufgenommen werden. Wir freuen uns über singkräftige Unterstützung!
Ein Vorsingen ist nicht erforderlich.

Bitte bringt für die nach der ersten Probe geplante Vollversammlung noch etwas mehr Zeit mit, falls es euch möglich ist. Dort werden wir auf das letzte Semester zurückblicken und euch informieren, was uns im kommenden Semester alles erwartet.

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Ein Deutsches Requiem

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Es wird Zeit!

Die Abschlusskonzerte unseres Projekts im Wintersemester stehen vor der Tür.
Wir freuen uns, wenn Sie sich die Zeit nehmen, einem unserer Konzerte zuzuhören.

Herzliche Einladung:

Freitag, 3. Februar in St. Urban in Freiburg-Herdern

Samstag, 4. Februar in der Christuskirche in Freiburg-Wiehre

Jeweils um 19:30 Uhr.

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Sensation : WhatsApp Archiv von Brahms gefunden

Hintergründe zur Entstehung des Deutschen Requiems aus dem Briefwechsel zwischen Johannes Brahms und Clara Schumann
(zusammengestellt von Reinhold Merkle)

 

Seit wir mit den Proben zum Brahms Requiem begonnen haben, hat sich der eine oder andere sicher überlegt, wie dieses großartige Werk entstanden ist und wie Brahms darüber mit anderen kommuniziert hat. Durch einen großen Zufall sind wir auf das WhatsApp Archiv von Brahms gestoßen. Vor allem der darin enthaltene Dialog zwischen Johannes Brahms und Clara Schumann enthält doch viele sehr interessante Details aus der Phase, als Brahms am Requiem arbeitete, bis hin zu den ersten Aufführungen. Aber lest selbst:

Brahms an Clara – April 1865
… Das Chorstück ist aus einer Art deutschem Requiem, mit dem ich derzeit liebäugelte, in flüchtigem Klavierauszug.
… Doch vielleicht hast Du eine freie Stunde, die Sachen durchzuklimpern, …

Brahms an Clara – Wien, Montag den 24. April 1865
Liebste Clara,
es ist alles ärgerlich, daß Du jetzt wirklich in England bist, daß der schönste Frühling gar nichts von Dir hat, daß ich Dir noch unnütze Plage mit Noten schaffe und was alles!

Wenn´s noch früh genug ist, so bitte, daß Du Joachim [österreichisch-ungarischer Violonist] nicht das Chorstück zeigst – überhaupt ist es bis jetzt das schwächste wohl in besagtem deutschem Requiem. Da dieses nun doch vielleicht bis Du nach Baden kommst, in Nichts verduften könnte, so lies hier noch die schönen Worte, womit es anfängt.
Ein Chor in F Dur ohne Geigen, aber mit Harfe und anderen Schönheiten begleitet:
„Selig sind, die da Leid tragen,
denn sie sollen getröstet werden.

Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.
Sie gehen hin und weinen
und tragen edlen Samen

und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.“
Den Text habe ich aus der Bibel zusammengestellt.
Der übersandte Chor ist Nr. 4.
Der 2. geht aus C moll und im Marschtempo:
„Denn alles Fleisch ist wie Gras
und alle Herrlichkeit des Menschen
wie des Grases Blumen.
Das Gras ist verdorret
und die Blumen abgefallen.“ etc.
So ein deutscher Text kann Dir doch so gut gefallen wie der gewohnte lateinische?
Ich hoffe sehr, eine Art Ganzes zusammenzubringen, und wünsche Mut und Lust einmal zu behalten.

Recht herzlich Dein Johannes

Clara an Brahms – London, den 1. Mai 1865. Morgens
Dem Maikind soll der erste Gruß im Mai gehören! Heute, liebster Johannes, bist Du nun wohl auf der Reise nach Karlsruhe – ach könnte ich doch auch erst nach dem schönen Baden abfahren ! …
Der Chor aus dem Requiem gefällt mir sehr, ich denke, er muß wunderschön klingen -, namentlich gefällt er mir sehr bis zur figurierten Stelle, die ich da, wo sie sich weiter fortspinnt, nicht so gern habe doch, das ist eine Kleinigkeit! Ich hoffe, Du läßt das Requiem nicht verduften, wirst es auch nach so schönem Anfang nicht tun. Wohl sind mir die schönen deutschen Worte lieber als die lateinischen – Dank dafür auch.

Jetzt aber sage ich Dir, lieber Johannes, Lebewohl. Laß mich bald von Dir hören, und denke recht oft an Deine getreue Clara.

Clara an Brahms – Düsseldorf, den 30. Dezember 1866
Ich kann doch nicht abstehen, von meiner lieben alten Gewohnheit, Dir, mein lieber Johannes, einen Neujahrsgruß zu senden, darum habe ich auch meinen Dank bis heute verspart, habe ihn aber die Zeit über warm genug mit mir herumgetragen. Der Klavierauszug des Requiem hat mich innig erfreut, und habe ich schon wieder innigen Genuß dabei gehabt, möchte nur immer alle Stimmen zugleich singen können – übrigens ist Dein Arrangement wunderschön, spielt sich bequem und ist doch dabei so reichhaltig. Nimm den herzlichsten Händedruck dafür.

Sei mir aufs herzlichste gegrüßt vom alten ins neue Jahr hinein und denke zuweilen öfter an Deine Clara

Clara an Brahms – Düsseldorf, den 11. Januar 1867
So hast Du denn wirklich das letzte Wort aus Deutschland, liebster Johannes, denn heute abend geht´s wirklich fort! Ich kann nicht sagen, wie schwer es mir wird – wenn ich nur wieder nach meinem lieben Häuschen komme!
Für Deinen lieben Brief neulich hab´ Dank, er ist mir noch ein liebes Geleite in die Fremde.
Zu erzählen gibt es hier wenig, aber sagen muß ich Dir noch, daß ich ganz und gar erfüllt bin von Deinem Requiem, es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise wie wenig anderes. Der tiefe Ernst, vereint mit allem Zauber der Poesie, wirkt wunderbar, erschütternd und besänftigend. Ich kann´s, wie Du weißt, nie so recht in Worte fassen, aber ich empfinde den ganzen reichen Schatz dieses Werkes bis ins Innerste, und die Begeisterung, die aus jedem Stücke spricht, rührt mich tief, daher ich mich auch nicht enthalten kann, es auszusprechen. – Mit Bruch und Rudorff habe ich es neulich auch durchgegangen, gleich zweimal, und es ging ihnen wie mir, sie waren auch ganz ergriffen. Eines war mir schon mehrmals aufgefallen, und die Herren fanden es auch, nämlich, daß der 5. Satz gegen den Schluß hin etwas sehr gedehnt ist, die schöne Steigerung wiederholt sich zweimal, und wirkt das zweitemal nicht mehr als solche. – Ich hoffe, Du setzt die Aufführung des Werkes durch – sehr schwer ist ja eigentlich nur die große Orgelpunkt-Fuge. Ach, könnte ich es hören, was gäb ich wohl darum!
Übrigens muß ich Dir noch sagen, daß ich den Klavierauszug vortrefflich finde, und nur Dir kann ein solcher mangelhaft erscheinen, weil Du eben alles im Sinn hast.

Hiller konnte ich Dein Requiem nicht zeigen, weil er nicht hier war, und ich ihn nur einmal einige Stunden sah, eh ich es erhalten hatte.

Möchtest Du meiner recht oft in der nächsten schweren Zeit gedenken und mich mit Briefen erfreuen.
Leb froh, lieber Johannes und sei gegrüßt von Herzen von Deiner
Clara

Clara an Brahms – London, den 26. Februar 1867.
17 Half Moon Street. Piccadilly


Sehr unangenehm überrascht war ich, von Dir zu hören, daß Du alle ernsten Schritte zur Aufführung Deines Requiem aufgegeben? Ich glaubte Dich in vollem Zuge. Was soll denn bei Deiner Aufführung in Zürich herauskommen? Du sagtest ja immer, es liege Dir gerade an einer Aufführung in Wien oder Berlin. – Da muß ich Dir doch erzählen, oder ausrichten von Joachim, daß ein großer Musikenthusiast, ein Engländer, den er in Frankreich traf und von Deinem Requiem erzählte, ihn frug, ob Du es wohl annehmen würdest, wenn er zur Bestreitung der Kosten einer Aufführung 1000 Franken beisteuere? Ich finde darin durchaus nichts Verletzendes! Künstler und gar Komponisten sind nun einmal in Deutschland nie so gestellt, daß sie solche Aufführungen aus eignen Mitteln bestreiten könnten! Was sagst Du dazu?

Gehe es Dir recht gut, liebster Johannes, und mögest Du liebend gedenken Deiner Clara.

Clara an Brahms – Düsseldorf, den 26. April 1867.

Du hast doch wohl das Engagement in Zürich zum Musikfest angenommen? Könntest Du da nicht das Requiem aufführen? Daß Du es in Wien nicht herausgebracht, ist mir doch ungeheuer leid. Nächsten Herbst muß es aber wirklich Dein Erstes sein.
Ich früge gern noch einiges nach neuen Werken, doch ich denke, ich erfahre mehr, wenn ich nicht frage!? …
Ich hoffe, es kommt Dir bald eine Mußestunde und mit dieser der Gedanke an mich, und mir dann ein lieber Brief!

Clara an Brahms – Baden-Baden, den 3. Oktober 1867

Auf Dein letztes Schreiben antworte ich heute nicht, mag es überhaupt nicht, aber das eine muß ich Dir doch sagen, daß ich nie einen Brief von Dir mit anderem als gütigem Herzen las, also auch nie anderes als Freundliches herauslesen mochte, aber zuweilen ist es sehr schwer, fast unmöglich. Doch ich will nichts weiter sagen, also zu anderem.
Das Requiem habe ich heute abgeschickt – ich hoffe, es ist nicht zu fehlerhaft kopiert. Ich bin jetzt so enorm mit Reisevorbereitungen beschäftigt, daß ich´s nicht genau durchsehen konnte.
Daß Du es ganz wiederhaben wolltest, hatte ich gar nicht gedacht, wollte es aber auch nicht gern wieder herleihen, da es mir so lieb ist – es ist also so für Dich wie für mich besser…

Clara an Brahms – Frankfurt, den 22. Dezember 1867

Nun zum Dank für Deinen letzten lieben Brief, der nun zwar allerdings, wie Du selbst sagst, nicht ganz leicht zu verstehen war, den ich aber schließlich doch verstanden.
Über das Requiem [es war in Wien ausgezischt worden] habe ich glücklicherweise doch noch anderes gehört, als Du mir schriebst, und namentlich freute mich sehr, was Joachim seiner Frau darüber schrieb. Ach könnte ich es doch ´mal hören, das wäre ´mal wieder ein Fest…

Clara an Brahms – Brüssel, den 14. Januar 1868, 13 rue de la Charité

Ich könnte noch mancherlei sagen, aber ich habe schob so viel geschwatzt, und bin noch nicht ´mal zu dem gekommen, woran ich seit Deinem Briefe so viel gedacht, nämlich Dir zu sagen, wie sehr ich der Hoffnung lebe, am 10. April [erste Aufführung des Requiem in Bremen am Karfreitag] unter Deinen Zuhörern sein zu können. Ich habe mir, wie immer in England, die bestimmte Zeit bis zur Osterwoche gesetzt, und hoffe auch diesmal, es durchzusetzen. Mir schlägt ordentlich das Herz höher auf, wenn ich daran denke, Dein Requiem so bald zu hören, wenn nur sonst mit nichts dazwischen kommt! Etwa eine Familienangelegenheit! Nun, einstweilen will ich hoffen! …
Laß bitte bald von Dir hören.
Deine alte Clara.

Brahms an Clara – Hamburg, den 2. Februar 1868
Dein Brüsseler Brief reiste grade nach Wien, als ich hierher fuhr, so habe ich ihn etwas lange entbehren müssen.
Könntest Du am Karfreitag zuhören, das wäre mir eine unglaubliche und große Freude. Das wäre mir die halbe Aufführung! Geht es dann gar etwas nach Wunsch, so solltest Du Dich wohl wundern und freuen. Aber leider bin ich nicht der Mensch, der mehr erlangt, als die Leute ihm gutmütig von selbst geben, und das ist immer sehr wenig.
So mache ich mich denn auch gefaßt, daß es diesmal wie in Wien eilig, zu eilig und flüchtig hergeht; aber komm nur!!

So laß denn recht bald hören und laß mir die Hoffnung, Du hörst am 10. April zu. Es ist ja auch nicht bloß ums Hören, das Sehen ist mir ebenso wichtig.
In aller Liebe Dein Johannes.

Clara an Brahms – Karlsbad, den 5. Mai 1868. – Im Königstein
Lieber Johannes,
Dein Geburtstag rückt heran, an dem ich nie gefehlt – auch diesmal möchte ich es nicht, denn meine Wünsche für Dein Wohl bleiben ja immer dieselben. Der Schluß des alten Jahres brachte Dir eine so schöne Genugtuung in der allgemeinen Anerkennung Deines Requiem, recht zur großen Freude aller Deiner Freunde – möchten Dir solcher Tage viele beschieden sein!
Ich hoffe, daß die 2. Aufführung Deinen Wünschen entsprochen – die Orgel wirst Du wohl zuweilen ungern vermißt haben, aber sonst war gewiß wieder alles gelungen! Ich denke mir Dich jetzt in der Vorbereitung des Werkes zum Drucke.

Nun lebe vergnügt, und schaffe frisch drauflos den Musikanten zur Freude!
Deine Clara.

Das erste Probenwochenende

„Ich hab heute Nachmittag mein Auto geschrottet. Von Konstanz schaffe ich es heute Abend nicht mehr zu euch.“

Diese Sätze läuteten den Beginn des Probenwochenendes ein und ließen nichts Gutes verheißen. Zum Glück hatte unsere Dirigentin Lisa nur einen Blech- und keinen Dachschaden erlitten und hatte für den Freitagabend gleich zweifachen Ersatz organisiert, um mit uns am Brahms-Reqiuem zu arbeiten. Uli probte Männern und Moritz feilte mit den Frauen an der Interpretation des 1. und 6. Satzes. Und so wurde am Schluss beim Gesamtdurchlauf der beiden Sätze doch noch ein „happy end“ draus, bei dem relativ deutlich zu hören war, wo wir mit dem Proben aufgehört hatten…

Am Samstag kehrte dann wieder der Probenalltag ein und Lisa konnte das Einsingen einmal mehr mit ihren anatomischen Spezialkenntnissen sämtlicher in der Kehle vorhandener muskulärer Aufbauten aufwerten. Das allgemeine Gehuste und Geräuspere war jedoch noch so groß, dass der Vorschlag zum Durchführen einer „Schleim-Studie“ aufkam – vielleicht könnte man ja einige Hustenbonbonhersteller als Sponsoren dafür gewinnen (seriöse Angebote bitte an uns). Jedenfalls stand dann der Rest des Tages zum besseren Stimme-Schmieren unter dem Motto: „Trinkt, so viel ihr könnt!“

Bis zur ersten Pause probten wir wie „Pu der Bär mit Honigmaul“ den 1. Satz und lernten die Vorzüge des „Konsonantenklebers“ kennen – denn dann klappt’s auch mit dem Legato.

Unbarmherzig peitschte draußen der Regen vom Himmel, und unbarmherzig trieb uns Lisa ohne Verschnaufpause durch die Sätze 3-6. Nach getaner Arbeit erinnerte sie uns daran, dass noch der Schluss und vor allem der lange Anfang fehlten, die das Brahms-Requiem insgesamt zu einem sehr anstrengenden Chorstück machen. Trotzdem sollten wir singen wie „ein Mercedes auf einer vierspurigen Strecke“, auch wenn wir nur ein Fiat Punto sind und uns das Orchester an manchen Stellen sowieso in Grund und Boden spielt.

Nach der langen „Fahrt“ hatten wir uns eine Auftankpause redlich verdient. Die Kochgruppe hatte bereits in den frühen Morgenstunden mit Gemüseschnippeln begonnen und setzte uns im größten Topf der Welt Nudeln mit Soße sowie Salat vor – mit eventuell enthaltenen Spuren von gluten-, laktose- und nussfreiem Essen. Der hinterher servierte Apple-Crumble führte bei einigen zu ersten Anzeichen eines Fresskomas. Um unnötige Komplikationen zu vermeiden, probten wir schnell weiter und verbrauchten die ganzen angefutterten Kalorien sofort wieder fürs angestrengte Auszählen der übergebundenen Ganzen und Halben, Vierteln und Triolen in der Mitte des 3. Satzes („Ich hoffe auf dich“) und für die anschließende Fuge „Der Gerechten Seelen“. Doch ausgefugt hatte es sich damit noch nicht, erst nach unserem Lieblings-Ohrwurm „Herr, du bist würdig“ (mit viel Krrraffft am Ende) wurden wir in die kurze Kuchenpause entlassen. Für die abendliche Gottesdienstgestaltung in St. Urban übten wir noch „Sanctus“ von Sandström, „In stiller Nacht“ von Brahms und den Kanon „Dona nobis pacem“ ein – letzteren in Ermangelung der richtigen Noten anstatt eines Kyries. Aber bei immerhin sieben Schubert-Messen kann man sich auch mal bei den Noten vertun. 😉 Der Gottesdienst hatte passenderweise die Weitergabe der von uns vorher oft besungenen Kraft zum Thema und so gingen wir gestärkt in den Samstagabend.

Am Sonntag hatten wir leider nicht mehr allzu viel Probenzeit (außerdem musste die am Vortag etwas kurz geratene Kuchenpause ausgiebig zelebriert werden), sodass wir uns noch dem letzten Satz mit seinen vielfältigen Tonarten und dem geheimnisvollen Geist widmeten. Nach gemeinsamem Turbo-Aufräumen konnten wir dann mit dem Gefühl, viel geschafft und gelernt zu haben, den sonnigen Restsonntag genießen.

Beitrag von Martha Falk

Wir suchen…

Im Wintersemester 16/17 widmen wir uns, in Zusammenarbeit mit dem KHG-Orchester, dem Deutschen Reqiuem von Johannes Brahms.

Wir sind ein studentischer Chor, der besonderen Wert darauf legt, jungen Erwachsenen ein freundliches und herzliches Forum für ihre sängerische Begeisterung zu bieten. Bei uns steht das Miteinander und das gemeinsame Singen im Mittelpunkt. Der Zusammenhalt der Chorgemeinschaft wird musikalisch durch die professionelle Probenarbeit unserer Dirigentin Lisa Wolf geformt. So entstehen jedes Semester spannende und erfolgreiche Projekte.

Für unser Projekt im kommenden Semester sind wir auf der Suche vor allem auf der Suche nach motivierten Tenören und Bässen. Frauenstimmen sind auch willkommen. Beachtet aber bitte, dass wir einen ausgeglichenen Klang anstreben und deshalb auf die Verteilung der einzelnen Stimmen schauen, damit die Männerstimmen nicht untergehen.

Unsere Proben finden jeden Donnerstag um 20 Uhr in der KHG (Lorettostr.) statt. Die erste Probe ist am 20. Oktober.

Bei Fragen und/oder Interesse wende dich gerne über das Kontaktformular an uns.

ZeitRäume

Es wird Zeit!

Die Abschlusskonzerte unseres Pojekts im Sommersemester stehen vor der Tür. Wir freuen uns, wenn Sie sich die Zeit nehmen und zu einem unserer Konzerte vorbeischauen.

Herzliche Einladung:

Freitag, 22. Juli in St. Urban in Herden
Samstag, 23 Juli in St. Konrad und Elisabeth am Rennweg

Jeweils um 20 Uhr.

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Musik in der Zeit – Zeit in der Musik

Programm im Sommersemester 2016: „Musik in der Zeit –
Zeit in der Musik“

Musik findet in der Zeit statt. Jede Zeit hat dabei ihre eigene Art sich musikalisch auszudrücken. Dadurch unterliegt die Musik einem ständigen Wandel, der sich zuweilen in zögerlichen Entwicklungen, mal auch in harschen Umbrüchen zeigt. Gerade das 20. Jahrhundert mit seinen beiden alles verändernden Weltkriegen ist auch musikalisch eine Zeit der Brüche und Neuanfänge. Neben Knut Nystedt und Clytus Gottwald stehen Komponisten auf dem Programm, die fast das gesamte Jahrhundert und seine tiefgreifenden Wandlungen miterlebt haben.

Musik ist aber auch Zeit. Für die Dauer ihres Erklingens erzeugt sie ein eigenes Zeitempfinden. Es ist immer wieder erstaunlich, wie stark die Wahl von Tempo und Rhythmus das Erleben von musikalischer Zeit beeinflussen kann. Diesem Phänomen der Zeit in der Musik wird sich der Madrigalchor in seinem Programm im kommenden Semester aus zwei Perspektiven nähern: einerseits über die Improvisation, in der die Zeitgestaltung vorab nicht festgelegt ist; andererseits über die Integration des Schlagzeugs – eines Instrumentes, das besonders auf den Rhythmus und damit auf die Einteilung von musikalischer Zeit ausgerichtet ist.

Die Nacht

Es ist soweit: Unsere Semesterabschlusskonzerte rücken in greifbare Nähe!
Wir möchten herzlich zu unserem Nachtprogramm am
Freitag, den 5. Februar in der Petrusgemeinde und am
Samstag, den 6. Februar in der Friedenskirche
einladen.Die-Nacht-Flyer-page-001

Endlich: Die Konzerte rücken in greifbare Nähe

Der Madrigalchor Freiburg freut sich sehr, das seit April erarbeitete Konzertprogramm zu präsentieren und zwar am:

 

24. Juli, 20:00 in St. Urban (Freiburg-Herdern)

25. Juli, 20:00 in der Konviktskirche (Freiburg-Innenstadt)

 

Freuen Sie sich mit uns auf Schuberts 2. Messe G-Dur, ein meisterliches Frühwerk des gerade mal 18jährigen, das wir zusammen mit einem kleinen Instrumentalensemble aufführen. Weitere spannende Höhepunkte führen uns über Dämenark und Großbritannien zu Rudolf Mauersbergers Trauermotette „Wie liegt die Stadt so wüst“. Angelegt an die Klagelieder Jeremias wird das ganz besondere Schicksal der Stadt Dresden Ende des 2. Weltkrieges besungen.

Die Leitung hat Lisa Wolf, der Eintritt ist wie immer frei. Der Austritt darf gerne individuell in Schein – oder Münzform wertgeschätzt werden.